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Die Kosten hängen stark von der Größe der Organisation und der Komplexität der bestehenden Systeme ab. Für ein KMU mit 20-50 Mitarbeitenden liegt der typische Projektrahmen zwischen 15.000 und 40.000 Euro.

Dem gegenüber stehen oft jährliche Einsparungen bei Lizenzkosten von 5.000-15.000 Euro. Eine genaue Kalkulation erstellen wir nach der Erstanalyse – das Erstgespräch ist kostenlos.

Eine typische Migration für ein mittelständisches Unternehmen dauert 3-6 Monate, inklusive Planung, Umsetzung und Schulung. Für größere Organisationen oder komplexe Anforderungen kann es auch 12 Monate oder länger dauern.

Wir arbeiten mit Phasen und Parallelbetrieb, um den laufenden Betrieb nicht zu gefährden. Die genaue Timeline ergibt sich aus der Erstanalyse.

Für die meisten Anwendungsfälle: ja. Nextcloud mit Collabora oder OnlyOffice deckt Dateispeicherung, gemeinsame Dokumentenbearbeitung, Kalender und Kontakte ab. Für Chat und Videokonferenzen gibt es Element oder Mattermost.

Was fehlt, sind einige spezialisierte Features wie Power BI oder die tiefe Outlook-Integration. Für 80-90% der typischen Büroarbeit ist Open Source aber vollkommen ausreichend.

Die wichtigsten europäischen Cloud-Anbieter sind:

IONOS (Deutschland) · Hetzner (Deutschland) · OVHcloud (Frankreich) · Scaleway (Frankreich) · Exoscale (Schweiz) · Open Telekom Cloud (Deutschland)

Alle unterliegen europäischem Recht und sind nicht dem US Cloud Act unterworfen. Wir helfen bei der Auswahl des passenden Anbieters.

Der US Cloud Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) von 2018 erlaubt US-Behörden, von amerikanischen Unternehmen die Herausgabe von Daten zu verlangen – auch wenn diese Daten auf Servern außerhalb der USA gespeichert sind.

Das betrifft alle großen US-Cloud-Anbieter wie Microsoft, Google und Amazon. Für europäische Organisationen mit sensiblen Daten – besonders im öffentlichen Sektor – ist das ein ernstes Compliance-Risiko.

Ja, es gibt mehrere Alternativen:

Element (basierend auf Matrix) bietet Chat, Videokonferenzen und ist Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Mattermost ist eine Slack-ähnliche Lösung, die on-premise oder in der Cloud läuft. Für reine Videokonferenzen gibt es außerdem Jitsi oder BigBlueButton.

Welche Lösung passt, hängt von den konkreten Anforderungen ab.

Für die meisten Büroarbeitsplätze: ja. Browser, E-Mail, Office-Anwendungen (LibreOffice oder OnlyOffice), PDF-Bearbeitung – alles funktioniert problemlos.

Einschränkungen gibt es bei spezieller Branchensoftware, die nur für Windows existiert. Wir evaluieren vorab, welche Arbeitsplätze geeignet sind und wo Windows bleiben muss.

Wir arbeiten mit Parallelbetrieb – die alten Systeme laufen weiter, bis die neuen stabil funktionieren. Bei unseren Migrationen gibt es definierte Meilensteine und Go/No-Go-Entscheidungen.

Im schlimmsten Fall kann zum alten System zurückgekehrt werden. Allerdings: Bei sorgfältiger Planung ist das in der Praxis extrem selten nötig.

Noch Fragen?

Wir beantworten sie gerne im persönlichen Gespräch.

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